Inklusion – Von der Idee zur kommunalen Praxis

{Hochinklusiv} kommunal

Inklusive Politik will öffentliche Institutionen stärken und gesellschaftliche Orte schaffen, die frei sind von Barrieren, Vorurteilen und Ausschlussmechanismen. Sie will Teilhabe für alle ermöglichen. Wie müssen Strukturen und Institutionen in unterschiedlichen Kontexten beschaffen sein, damit Zusammenhalt in einer individualisierten und freien demokratischen Gesellschaft gelingt, die das Gemeinwohl im Blick hat?

Inklusive Politik stärkt Menschen

Eine konsequente inklusive Politik stärkt Menschen in ihren sozialen, politischen und kulturellen Kompetenzen und unterstützt sie in ihrem Bestreben, ein emanzipiertes und erfolgreiches Leben zu führen. Wir wollen Alternativen für erlebte, erzwungene oder auch freiwillig eingegangene Spaltungen der gesellschaftlichen Lebenswirklichkeiten aufzeigen.

Inklusion muss mit Leben gefüllt werden

Eine inklusive Politik muss in allen Lebensbereichen wie Arbeit, Leben in der Stadt und auf dem Land, Kultur, Freizeit und Gesundheit verwirklicht werden. Allerdings ist Inklusion in dieser Form bisher vor allem ein Leitbild, für das gesetzliche Grundlagen existieren, das aber auf der praktischen Ebene noch mit Leben gefüllt werden muss. Auf unserem Fachtag konzentrieren wir uns daher auf Umsetzungsmöglichkeiten und Herausforderungen für inklusive Politik auf der kommunalen Ebene.

Der Fachtag „Inklusion – Von der Idee zur kommunalen Praxis“ am 21. November 2012 in Halle (Saale) bietet MultiplikatorInnen in Stadtverwaltungen, in Wohlfahrtsverbänden Tätigen und Studierenden Anregungen für ihr professionelles Handeln zur Gestaltung einer inklusiven Stadtgesellschaft.

Auf dem Fachtag sollen folgende Fragen und Themenkomplexe näher beleuchtet werden:

  • Was bedeutet inklusive Sozialplanung für Kommunen und Städte?
  • Wie kann man Inklusion in der Stadt überhaupt messbar machen?
  • Welchen Herausforderungen stehen Kommunen gegenüber und welche Unterstützung brauchen sie?
  • Vorstellung eines Praxisbeispiels aus Halle

Anmeldungen bis zum 14. November 2012 per E-Mail (info@boell-sachsen-anhalt.de) oder Fax (0345-2023928).

Der Fachtag ist als Weiterbildungsveranstaltung durch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt anerkannt
(AZ 504-53502/12/0438).

Programm

9:30 Uhr  
Begrüßung

Kommunale Inklusion I – Ideen und Konzepte

9:45 – 10:15 Uhr
Was bedeutet inklusive Sozialplanung für Kommunen und Städte?
Prof. Dr. Andreas Strunk (Verein für Sozialplanung e.V.)

10:15 – 10:45 Uhr
Vorstellung des kommunalen Indexes für Inklusion
Wiebke Lawrenz (Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft)

10:45 – 11:00 Uhr
Kaffeepause

Kommunale Inklusion II – Umsetzung und Praxis

11:00 – 11:30 Uhr
Inklusion vor Ort – Strukturen, Umsetzungsmöglichkeiten und Herausforderungen
Ute Haupt (Stadträtin und Vorsitzende des Sozialausschusses Halle)

11:30 – 12:00 Uhr
Inklusion im Schulalltag: „Saaleschule für (H)alle“ 
Dietrich Strech (Stellvertretender Vorsitzender Gemeinschaftsschule für  (H)alle e.V.)

12:00 – 12:30 Uhr
Mittagspause mit Imbiss

12:30 – 13:30 Uhr
Podiumsdiskussion: Inklusion – von der Idee zur kommunalen Praxis

13:30 – 14:00 Uhr
Austauschmöglichkeiten für die
TagungsteilnehmerInnen

14:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes {hochinklusiv} Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft.

Veranstaltungsort und -zeit:

Mittwoch, 21. November 2012
10:00 bis 14:00 Uhr

Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt LISA (Riebeckplatz 9) 
Halle (Saale)

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