Footprint Zero

Die Null-Emissions-Stadt

Städte haben aufgrund ihrer dichten Bauweise einerseits das höchste Einsparpotential an Energie- und Treibhausgasen. Andererseits besitzen sie aber auch große Reserven bei der klimaneutralen Energiegewinnung. Beide Bereiche, Energieeinsparung und Energiegewinnung, müssen auf dem Weg zur Null-Emissions-Stadt gleichermaßen ausgebaut werden. Ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung ist dabei die energetische Sanierung öffentlicher und privater Gebäude. Weiterhin ist die emissionsfreie bzw. emissionsarme Energiegewinnung, z.B. durch Solaranlagen oder Blockheizkraftwerke, auf kommunaler Ebene ein weiterer Schritt hin zur Null-Emissions-Stadt. Wir wollen neben dem Potential der Energieeinsparungen auch darüber diskutieren, welche Rolle eine dezentrale Energiegewinnung beim Erreichen des Ziels der klimaneutralen Energieversorgung spielen kann oder spielen muss. Welche politischen Steuerungsinstrumente gibt es um einen schnellen und effektiven Wandel zur Null-Emissions-Stadt zu erreichen? Welche Anreize müssen durch die Politik gegeben werden bzw. wo müssen durch sie Regeln gesetzt werden?

Nach einer kurzen Vorstellung des Klimaschutzkonzeptes für Halle, diskutieren wir diese Fragen mit:

  • Andreas Butz (B. & S. U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH, Dresden)
  • Rolf Warschun (Amtsleiter Umweltamt Magdeburg)
  • Ulf Sieberg (Naturschutzbund Deutschland, Berlin)

Eine Veranstaltung in unserer Reihe „GREEN CITY – Wege zur regenerativen Stadt„.

Veranstaltungsort und -zeit:

Dienstag, 13. November 2012
19:00 Uhr

Franckesche Stiftungen (Amerikazimmer, Franckeplatz 1)
Halle (Saale)

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