Alle inklusive?

Inklusion und Ausgrenzung in der Arbeitsgesellschaft

Erwerbsarbeit ist nach wie vor ein wichtiger Ort von sozialer Anerkennung und gesellschaftlicher Inklusion.  Allerdings ermöglicht die Arbeitsgesellschaft nicht allen Erwerbsfähigen die gesellschaftliche Teilhabe – bestimmte Gruppen sind strukturell benachteiligt und werden dadurch aus der Arbeitswelt ausgegrenzt. Grundlegende Fragen in diesem Zusammenhang sind: Wie kann man sich die Ausgrenzungsprozesse in der Gesellschaft vorstellen? Welche gesellschaftlichen Gruppen sind von diesen exklusiven Prozessen und Praktiken besonders betroffen? Ausgehend von der wünschenswerten Vorstellung einer inklusiven Arbeitsgesellschaft soll auch diskutiert werden, welche politischen Handlungsmöglichkeiten es gibt, um eine inklusive Gesellschaft zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um eine formale, institutionelle Eingliederung in die demokratische Gesellschaft, sondern um das Einlösen die beiden großen Versprechen der Demokratie – politische Partizipation und soziale Gerechtigkeit.

Darüber diskutieren:

  • Prof. Dr. Martin Kronauer (Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin),
  • Dr. Karin Scherschel (Friedrich-Schiller-Universität, Jena),
  • Horst Frehe (Staatsrat bei der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen Bremen)

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes {hochinklusiv} Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft.

Veranstaltungsort und -zeit:

Montag, 8. Oktober 2012
19:00 Uhr

Melanchthonianum (Universitätsplatz, Hörsaal D)
Halle (Saale)

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