Zur Zukunft der Europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik

Diskutiert Europa!

Seit 2008 erlebt die Europäische Union ihre bisher größte Wirtschafts- und Finanzkrise. Die daraus resultierenden Probleme, wie etwa die hohe Verschuldung, stellen die EU und die Eurozone vor enorme Herausforderungen. Um die andauernde Krise zu bewältigen und ähnliche Problemkonstellationen in Zukunft zu verhindern, müssen die Mitgliedstaaten die Regeln für das gemeinsame Handeln überarbeiten und das Verhältnis von Markt und Staat neu bestimmen. Die Notwendigkeit, europäische Solidarität neu zu denken und neu zu gestalten, ist gewachsen. Denn die EU braucht gerade in Zeiten schwacher Solidaritätsgefühle mehr konkrete Solidarität. Ohne gemeinsame fiskal- und währungspolitische Abstimmung ist die Währungsunion nicht machbar.

Dennoch muss gefragt werden: Wie weit soll und kann Solidarität in der EU und der Eurozone gehen? Wie stehen Solidarität und Eigenverantwortung zueinander? Welche kurzfristigen und welche langfristigen Lösungen brauchen wir? Zudem soll auch darüber gesprochen werden, wie eine europäische Wirtschaftspolitik aussehen könnte, die wirtschaftlichen Fortschritt und Nachhaltigkeit vereint.

Es diskutieren:

  • Gerhard Schick MdB, Bündnis 90/Die Grünen
  • Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der taz
  • Prof. Dr. Oliver Holtemöller, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Moderation: Dr. Christine Pütz,  Heinrich-Böll-Stiftung Berlin

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe „Diskutiert Europa! Zur Zukunft der Europäischen Union.

Veranstaltungsort und -zeit:

Montag, 21. Mai 2012
19.00 Uhr

Stadtarchiv (Rathausstraße 1)
Halle (Saale)

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