MenschenrechtsbeobachterInnen im Einsatz

Internationale Menschenrechtsarbeit in Chiapas (Mexiko)

Nachdem es der „Nationalen Zapatistischen Befreiungsarmee“ (EZLN) 1994 nicht gelungen war, die von ihnen geforderte Umsetzung sozialer, kultureller und ökologischer Menschenrechte im mexikanischen Bundesstaat Chiapas mit einem gewaltsamen Aufstand zu erzwingen, mobilisierten die Zapatistas zu ihrer Unterstützung die mexikanische und internationale Zivilgesellschaft, welches in einem schwelenden innerstaatlichen, teils gewaltsamen, Konflikt zwischen der mexikanischen Regierung, regierungstreuen paramilitärischen Gruppen und der EZLN mündete.

Die Anwesenheit internationaler MenschenrechtsbeobachterInnen kann in solchen Konflikten eine schützende Funktion für die Zivilbevölkerung haben. Diese Arbeit folgt den Prinzipien der Nichteinmischung und Unparteilichkeit und nutzt Methoden der zivilen gewaltfreien Konfliktbearbeitung.

Heike Kammer und Andy Möbius berichten von ihren Erfahrungen in Chiapas und ihrer Arbeit bei Carea e.V., wo sie Freiwillige für die Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas vorbereiten.

Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Engagiert für Frieden und Entwicklung” ist eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Friedenskreis Halle.

Veranstaltungsort und -zeit:

Mittwoch, 18. April 2012
19.30 Uhr

St. Georgen-Kirche (Glauchaer Str. 77)
Halle (Saale)

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