Todesstaub

Der Film „Todesstaub“ (D 2006, 92 min) erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz von Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo. Diese „Wunderwaffe“ durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive und hochgiftige Uran, das zudem eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigen Nanopartikeln. Eingeatmet können sie Krebstumore verursachen und das Erbgut schädigen. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden.

Der Arzt Prof. Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von Urangeschossen aufmerksam. Der Film begleitet ihn noch einmal in den Irak und das Kosovo und dokumentiert so den gefährlichen und außergewöhnlichen Einsatz des Arztes.

Im Anschluss laden wir zu einem Filmgespräch mit Alexander Stöcker, Koordinator der Arbeit der Internationalen Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW) in Deutschland.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Filmreihe Globale in Halle.

Veranstaltungsort und -zeit:

Montag, 05. März 2012
20.00 Uhr

LUX.Kino am Zoo (Seebener Str. 172)
Halle (Saale)

Posted in Globalisierung.