So viel Hitler war selten

Ein Vortrag von Daniel Erk zur Banalisierung des Bösen

Daniel Erk analysiert und kommentiert in seinem neuen Sachbuch „So viel Hitler war selten“ ein erstaunliches Zeitphänomen. Ob in der Werbung, den Medien oder im politischen Streit – Hitler ist wieder überall. Seine These: Durch die sorglose Omnipräsenz des Mannes mit dem kleinen Bart, der als das personifizierte Grauen gilt, wird die Zeit des Nationalsozialismus banalisiert und die eigentliche Gefahr des Faschismus unterschätzt. Verliert das Schreckliche seinen Schrecken?

Seit 2006 betreibt der Journalist und Autor Daniel Erk für die „taz“ den ‚Hitlerblog‘, der im Jahr 2010 als bestes Weblog des Jahres mit dem LeadAward in Bronze ausgezeichnet wurde. In seinem Vortrag zum Buch erklärt der Autor „warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist“. Im Anschluss an den Vortrag laden wir zur Diskussion.

Eine Vortragsreihe mit Daniel Erk

in Magdeburg: 06. März 2012 um 19.00 Uhr im Kulturzentrum Moritzhof (Moritzplatz 1)

in Halle: 07. März 2012 um 19.00 Uhr im Kino Zazie (Kleine Ulrichstraße 22)

in Dessau: 08. März 2012 um 19.00 Uhr im Klub im Bauhaus Dessau (Gropiusallee 38)


Vita:

Daniel Erk, geboren 1980, hat Public Policy, Politikwissenschaft sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft in Göttingen und Berlin studiert und ist Journalist und Autor. Er war bis Dezember 2008 Kolumnist für „Neon“; für die „taz“ betreibt er seit 2006 den “Hitlerblog”, der 2010 als “bestes Weblog des Jahres” mit einem Lead Award in Bronze ausgezeichnet wurde. Texte von ihm sind unter anderem in der „Süddeutschen Zeitung“, auf „Zeit Online“, in der „Frankfurter Rundschau“, im „Bildblog“ und der Riesenmaschine der Zentralen Intelligenz Agentur (Z.I.A.) erschienen. Daniel Erk wohnt in Berlin.




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