Klimamigration

Naturkatastrophen, Landverlust durch Absinken des Meeresspiegel, Überflutungen, Wüstenbildung, Hitzewellen, Pandemien – Klimawandel hat für Millionen von Menschen die Unbewohnbarkeit ihrer Heimat zur Folge, so dass sie zur Abwanderung gezwungen sind. Als Mitverursacher trägt Europa Verantwortung für den Wandel des Klimas und damit auch für seine Folgen. Die vom Klimawandel am stärksten betroffenen Länder sind allein nicht in der Lage, Projekte zur Anpassung an die klimatischen Veränderungen zu finanzieren. Sie sind auf die Hilfe der Industrieländer angewiesen.

Die Veranstaltung diskutiert neuste Daten der Klimaforschung und welche Regionen besonders vom klimatischen Wandel bedroht sind. Welche Maßnahmen sind notwendig um dem Klimawandel und seinen Folgen entgegenzuwirken? Kann Entwicklungszusammenarbeit den Menschen in den Entwicklungsländern helfen sich an die neuen Bedingungen anzupassen und somit verhindern, dass sie ihre Heimat verlassen müssen?

Wir laden zu einem Gespräch mit

  • Prof. Dr. Jürgen P. Kropp, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung,
  • Sallie Lacy, Umwelt- und Klimaberaterin bei der GIZ, AG Katastrophenrisikomanagement und Anpassung an den Klimawandel
  • Dr. Benjamin Schraven, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik und
  • Stephan Arnold, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt (Moderation).

Veranstaltungsort und –zeit:

Montag, 12. März 2012
19.00 Uhr

Schaufenster (Gr. Ulrichstraße 51)
Halle (Saale)

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