Antisemitismus in Deutschland

Der Befund ist erschreckend: Judenfeindliche Einstellungen sind „in erheblichem Umfang“ in der deutschen Gesellschaft verbreitet, jeder Fünfte hat latente antisemitische Einstellungen. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngst dem Deutschen Bundestag vorgestellte Antisemitismusbericht (pdf-Datei, 2,2 MB), der von einer unabhängigen Expertenkommission erarbeitet wurde. Die Studie weist zudem darauf hin, dass das rechtsextremistische Lager nach wie vor der wichtigste politische Träger von manifesten antisemitischen Einstellungen ist. Ein Großteil der antisemitischen Straftaten wird von Tätern aus dem rechten Umfeld begangen.

Dr. Miriam Bistrovic, freie Mitarbeiterin im “Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus“, stellt in Ihrem Vortrag die wichtigsten Ergebnisse des Berichts vor. Anschließend laden wir zu einer Diskussion.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Bildungswoche vom 19. bis 24. März 2012 des halleschen Bündnisses gegen Rechts.

Veranstaltungsort und -zeit:

Mittwoch, 21. März 2012
20.00 Uhr

Spiegelsaal der Freiwilligenagentur (Leipziger Straße 36, Eingang über Martinstraße)
Halle (Saale)


Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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