Ziviler Ungehorsam

Neonazistische Gruppen versuchen mit Aufmärschen und Kundgebungen den öffentlichen Raum zu besetzen. Immer häufiger – aktuell in Dresden, Magdeburg und Dessau – werden Blockaden von Naziaufmärschen angekündigt und bundesweit zum zivilen Ungehorsam mobilisiert. Diese Blockaden gegen genehmigte Demonstrationen sind illegal, als Protest gegen eine menschenverachtende und demokratiefeindliche Ideologie aber durchaus legitim.

Die Soziologin und Journalistin Dr. Elke Steven und der Diplom-Politikwissenschaftler und Theologe Alfred Roos loten dieses Spannungsverhältnis aus und diskutieren über die Notwendigkeit zivilen Ungehorsams in der Demokratie.

  • Dr. Elke Steven, Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V., Köln
  • Alfred Roos, stellvertretender Vorsitzender des brandenburgischen Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit
  • Karsten Malowitz, Institut für Politikwissenschaften der Uni Halle (Moderation)

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und der Grünen Hochschulgruppe Halle.

Veranstaltungsort und –zeit:

Montag, 06. Februar 2012
19.00 Uhr

Melanchthonianum (Hörsaal B, Uniplatz)
Halle (Saale)

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