Konflikte um Ressourcen

Themenschwerpunkt in der Veranstaltungsreihe:
Engagiert für Frieden und Entwicklung

Die Verfügung über natürliche Ressourcen ist nicht nur für das Überleben von Menschen notwendig, sondern prägt auch ihren jeweiligen Lebensstil. Ob dieser verschwenderisch und hoch ist, hängt aber weniger davon ab, wie viel Ressourcen es in der jeweiligen Region gibt, sondern vielmehr davon, wer seinen Einfluss darauf bestmöglich geltend machen kann. Ob Wasser in Israel, Öl im Tschad oder Bodenschätze in Amazonien: Spannungen um Zugang und Verteilung von Ressourcen sind dort und in anderen Weltregionen eine der zentralen Ursachen für Konflikte. Die Folgen werden dabei meist auf dem Rücken derer ausgetragen, die ohnehin die geringsten Zugangsmöglichkeiten besitzen: die verarmte Bevölkerung.

Im Themenschwerpunkt „Konflikte um Ressourcen“ wollen wir anhand von Vorträgen über Amazonien, den Tschad und Israel die Lebensumstände derer betrachten, die unter den Konflikten um Wasser, Öl und Bodenschätzen direkt leiden. Die eingeladenen ReferentInnen haben durch ihre Herkunft oder Arbeit als Friedens- oder Entwicklungsfachkraft langjährige landesspezifische Kenntnisse sammeln können und berichten von ihren Erfahrungen. Sie geben in ihren Vorträgen und Bildern zudem Einblicke in die Konflikthintergründe und berichten von Bevölkerungsinitiativen, Projekten und Möglichkeiten der zivilen Konfliktbearbeitung.

Wir laden ein zu Diskussionen und Einschätzungen über mögliche Perspektiven und Entwicklungen.

Die Reihe wird gemeinsam veranstaltet von Heinrich–Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und Friedenskreis Halle. Gefördert durch die GIZ GmbH sowie der Stiftung Nord-Süd-Brücken mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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