Hip Hop als pädagogisches Projekt

Eine Konferenz im Rahmen des „Breath in – Break out!“-Festivals 2011


Wesentliche Triebkräfte der Hip-Hop-Kultur sind Selbstermächtigung, Gemeinschaft und Interkulturalität. Dies wird nicht zuletzt daran deutlich, das vieles im Hip Hop von Amateuren (im Sinne von nicht professionell also nicht hauptberuflich) organisiert und veranstaltet wird. Kinder und Jugendliche praktizieren die vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen des Hip Hop (und damit auch Selbstbildung) in ihrer Freizeit als Hobby, denn Hip Hop ist eine Praxis der Selbstbehauptung über Wettkampf, bietet Entfaltungsspielraum per Kreativität, schafft Identitätsangebote und operiert stets integrierend, über Bezugnahme auf den Anderen — ob nun Teamkollege, Rivale oder Zuschauer.

Darüber hinaus haben aber auch viele Vereine und andere zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland verschiedene Projekte, die direkt oder indirekt auf Hip Hop Bezug nehmen, auf den Weg gebracht und damit die pädagogische und kulturelle Landschaft bereichert. Sie arbeiten professionell als Bildungsakteure mit Kindern und Jugendlichen, oft auch an Schulen und Universitäten.

Die Potentiale, die Hip Hop in diesem Bereich bieten kann, sind allgemein unumstritten; Grund, einmal mehr genauer hinzuschauen und zu fragen: wie, unter welchen Bedingungen und mit welchen Mitteln aus Hip Hop ein pädagogisches Projekt wird. Eine Antwort auf diese Frage suchen WissenschaftlerInnen und AktivistInnen aus Deutschland und Frankreich. Neben der Debatte bietet die Konferenz eine Plattform für Akteure, um ihre Hip-Hop-Bildungsprojekte vorzustellen und diese mit dem Publikum zu diskutieren.

Eine Veranstaltung in Kooperation mir dem Rasselbande e.V. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort und -zeit:

16. April 2011
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Volkspark (Schleifweg 8a)
Halle (Saale)


Programm:

13.00 Uhr
Begrüßung

13.10 bis 14.30 Uhr
Teil 1 – Kontexte

14.30 Uhr bis 14.45 Uhr
Pause

14.45 Uhr bis 16.00 Uhr
Teil 2 – Projekte


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