Ausländer in der DDR

Zwischen organisierter Völkerfreundschaft und staatlicher Abschottung

Ausländer in der DDR waren meist ArbeiterInnen, die im Rahmen von Regierungsabkommen mit anderen sozialistischen Staaten in der DDR arbeiteten. Ihr Aufenthalt war zeitlich begrenzt, sie lebten in Wohnheimen und waren von der DDR-Bevölkerung isoliert. Kontakt mit „Fremden“ war außerhalb „offizieller“ Termine nicht vorgesehen. Die Unwissenheit über die Lebensverhältnisse der DDR-Gastarbeiter ließ Vorurteile und Gerüchte entstehen, die nicht selten mit einer grundsätzlichen Abneigung den Fremden gegenüber einhergingen. Auf der anderen Seite feierte sich die DDR als Teil einer großen Völkergemeinschaft und demonstrierte Weltoffenheit.

Wie sah der Alltag von AusländerInnen aus? Wie haben DDR-BürgerInnen ihre Anwesenheit wahrgenommen? Gab es eine Begegnung auf Augenhöhe?

Vortrag und Diskussion mit Almuth Berger (Pfarrerin, 1990 erste Ausländerbeauftragte der DDR und danach Ausländerbeauftragte in Brandenburg) im Rahmen der Reihe “Schön war die Zeit…?”.

Veranstaltungsort und -zeit:
Donnerstag, 03. März 2011,
19:00 Uhr

Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Straße 12/13
Magdeburg

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