„Schön war die Zeit…?“

Aufklären statt verklären: Alltag und Unrecht in der DDR
Eine Vortragsreihe in Halle (Saale) und Magdeburg

Das Ende der DDR liegt inzwischen 20 Jahre zurück. Und so verblasst auch die Erinnerung an das Leben in diesem Land. Die wachsende zeitliche Distanz lässt eine gesellschaftliche Gleichgültigkeit ihr gegenüber zunehmen, aus der wir nur noch hin und wieder durch das Aufflackern der Stasi-Debatte herausgerissen werden. Gelegentlich dient der ehemalige Arbeiter- und Bauernstaat – getreu dem Motto „Früher war alles besser“ oder „das hat es bei uns nicht gegeben“ – auch als Vergleichsmaßstab zur Situation hier und heute.

Die Veranstaltungsreihe wirft einen Blick zurück auf das Leben in der DDR und möchte so Erinnerung wach halten und dem Ausbreiten einer DDR-Nostalgie entgegenwirken. Mit Vorträgen, die sich jeweils einem besonderen Thema widmen, soll ein realistisches Bild der damaligen Situation aufgezeigt werden. Wir fragen dabei auch, warum viele das Leben in der DDR in ihren Erinnerungen heute nostalgisch verklären.

„Schön war die Zeit…? Aufklären statt verklären: Alltag und Unrecht in der DDR“ ist eine Kooperation zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Außenstelle Halle der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik und der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg für die Opfer politischer Gewaltherrschaft 1945 – 1989.

Hier finden Sie die Veranstaltungen in Magdeburg.

Hier finden Sie die Veranstaltungen in Halle.


Posted in Allgemein.