Regio statt Euro?

Regional orientierte Währungssysteme können lokale Wirtschaftsstrukturen stärken. Regionalgeld bietet daher vor allem wirtschaftlich schwachen Regionen verschiedene Potentiale: die Kaufkraft wird lokal gebunden und bestehende regionale Wirtschaftsbeziehungen werden stimuliert. Außerdem verkürzt regionales Wirtschaften die Transportwege, schont damit die Umwelt und lässt Menschen, Unternehmen und lokale Akteure näher zusammenrücken. Sogar beim Abbau kommunaler Schulden können regionale Währungen einen Beitrag leisten. Anfang der 1990er Jahre scheiterte in Halle das Regionalgeld „Dömak“. Kann ein neuer Anlauf in unserer Stadt funktionieren?

Zu Gast sind:

  • Norbert Rost, Büro für postfossile Regionalentwicklung, Wirtschaftsinformatiker
  • Prof. Dr. Rüdiger Pohl, Professor für Volkswirtschaftslehre, Universität Halle

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und attac Halle im Rahmen ihrer Reihe “Die Utopische Gesellschaft“, gefördert durch dieGesellschafter.de.

Veranstaltungsort und –zeit:

Dienstag, 26. Oktober 2010
19.00 Uhr

Galerie “Goldene Rose” (Rannische Straße 19)
Halle (Saale)

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