Sofaprämie oder soziale Sicherheit für alle?

Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wird von seinen Befürwortern als ein wirksamer Beitrag zur Bekämpfung von Armut gesehen. Es soll soziale Ausgrenzung abschaffen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sichern. Offene Fragen zur Umsetzung gibt es aber einige: Wie und vor allem wer soll das BGE finanzieren? Wer profitiert vom BGE und wer hat Nachteile? Welche Auswirkungen auf den Erwerbsarbeitsmarkt sind zu erwarten? Kritiker bezweifeln grundsätzlich, dass mehr Geld allein aktuelle Probleme wie z.B. Ausgrenzung von gesellschaftlicher Teilhabe lösen kann. Wird das BGE nicht sogar als eine Art „Sofaprämie“ wirken und gesellschaftliche oder berufliche Aktivierung eher verhindern?

Zu Gast sind:

  • Ingmar Kumpmann, Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Abteilung Makroökonomik
  • Robert Ulmer, Netzwerk Grundeinkommen

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und attac Halle im Rahmen ihrer Reihe “Die Utopische Gesellschaft“, gefördert durch dieGesellschafter.de.

Veranstaltungsort und –zeit:

Donnerstag, 23. September 2010
19.00 Uhr

Galerie “Goldene Rose” (Rannische Straße 19)
Halle (Saale)

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