Abgeordnete in Afghanistan

Konflikte, Kompromisse, Kollaborationen

In Afghanistan ist es für Frauen weiterhin sehr schwierig, sich am öffentlichen Leben zu beteiligen. Überfälle, Selbstjustiz und Gerichts-verfahren, die gegen die Menschenrechte und die Rechte der Frauen verstoßen, sind an der Tagesordnung.

Auch im afghanischen Parlament ist die Situation kompliziert. Inwieweit gelingt es den gewählten Repräsentantinnen und Repräsentanten, Alternativen zu den traditionellen Machtstrukturen zu schaffen? Vor welchen Hindernissen stehen sie? Welche Fraktionen oder Netzwerke bilden sie?

Auf der Basis von Interviews, die in den Jahren 2007 und 2008 in Kabul mit männlichen und weiblichen Abgeordneten geführt wurden, untersucht eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung die Realitäten der Parlamentsarbeit in Afghanistan. Sie bietet die seltene Gelegenheit, vor allem Einblick in das Selbstbild und die Rolle der Frauen im Parlament zu gewinnen. Von den 91 Parlamentarierinnen der beiden Kammern nahmen 76 an der Studie teil.

Seit 2003 unterhält die Heinrich-Böll-Stiftung ein Büro in Kabul, das versucht, durch Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen und Parlamentsangehörigen das Parlament, die Zivilgesellschaft und die politische Teilhabe von Frauen zu stärken und arbeitet zu Friedens- und Sicherheits- und ökologischen Fragen.

Eine Woche vor den afghanischen Parlamentswahlen wird auf der Veranstaltung die Studie vorgestellt und diskutiert mit:

  • Dr. Andrea Fleschenberg, Universität Marburg (Autorin der Studie) und
  • Dr. Bente Scheller, Büroleiterin, Heinrich-Böll-Stiftung, Kabul
  • Dr. Soraya Sobhrang, Independent Human Rights Commission (AIHRC), in Kabul

Zur Einführung zeigen wir Ausschnitte aus dem Film “25 Darsad” (25 Prozent) von Diana Saqeb.

Veranstaltungsort und –zeit:

Freitag, 10. September 2010
19.00 Uhr

Stadthaus (Marktplatz 2, Kleiner Saal)
Halle (Saale)


Schriften zur Demokratie – Band 19
Abgeordnete in Afghanistan
Konflikte, Kompromisse, Kollaborationen
von Andrea Fleschenberg
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin, Juni 2010, 176 Seiten
ISBN 978-3-86928-027-1

Die Publikation als PDF herunterladen
(180 Seiten, 2.19 MB)

Abgeordnete in Afghanistan
Konflikte, Kompromisse, Kollaborationen









In Afghanistan ist es für Frauen weiterhin sehr schwierig, sich am öffentlichen Leben zu beteiligen. Überfälle, Selbstjustiz und Gerichts-verfahren, die gegen die Menschenrechte und die Rechte der Frauen verstoßen, sind an der Tagesordnung.

Auch im afghanischen Parlament ist die Situation kompliziert. Inwieweit gelingt es den gewählten Repräsentantinnen und Repräsentanten, Alternativen zu den traditionellen Machtstrukturen zu schaffen? Vor welchen Hindernissen stehen sie? Welche Fraktionen oder Netzwerke bilden sie?

Auf der Basis von Interviews, die in den Jahren 2007 und 2008 in Kabul mit männlichen und weiblichen Abgeordneten geführt wurden, untersucht eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung die Realitäten der Parlamentsarbeit in Afghanistan. Sie bietet die seltene Gelegenheit, vor allem Einblick in das Selbstbild und die Rolle der Frauen im Parlament zu gewinnen. Von den 91 Parlamentarierinnen der beiden Kammern nahmen 76 an der Studie teil.

Seit 2003 unterhält die Heinrich-Böll-Stiftung ein Büro in Kabul, das versucht, durch Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen und Parlamentsangehörigen das Parlament, die Zivilgesellschaft und die politische Teilhabe von Frauen zu stärken und arbeitet zu Friedens- und Sicherheits- und ökologischen Fragen.

Auf der Veranstaltung wird die Studie vorgestellt und diskutiert mit:

Dr. Andrea Fleschenberg, Universität Marburg (Autorin der Studie),
Dr. Bente Scheller, Büroleiterin, Heinrich-Böll-Stiftung, Kabul

Zur Einführung zeigen wir Ausschnitte aus dem Film “25 Darsad” (25 Prozent) von Diana Saqeb.

Veranstaltungsort und -zeit:
Freitag, 10. September 2010,
19.00 Uhr

Stadthaus (Marktplatz 2, Kleiner Saal)
Halle (Saale)

Abgeordnete in Afghanistan

Konflikte, Kompromisse, Kollaborationen


In Afghanistan ist es für Frauen weiterhin sehr schwierig, sich am öffentlichen Leben zu beteiligen. Überfälle, Selbstjustiz und Gerichts-verfahren, die gegen die Menschenrechte und die Rechte der Frauen verstoßen, sind an der Tagesordnung.


Auch im afghanischen Parlament ist die Situation kompliziert. Inwieweit gelingt es den gewählten Repräsentantinnen und Repräsentanten, Alternativen zu den traditionellen Machtstrukturen zu schaffen? Vor welchen Hindernissen stehen sie? Welche Fraktionen oder Netzwerke bilden sie?


Auf der Basis von Interviews, die in den Jahren 2007 und 2008 in Kabul mit männlichen und weiblichen Abgeordneten geführt wurden, untersucht eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung die Realitäten der Parlamentsarbeit in Afghanistan. Sie bietet die seltene Gelegenheit, vor allem Einblick in das Selbstbild und die Rolle der Frauen im Parlament zu gewinnen. Von den 91 Parlamentarierinnen der beiden Kammern nahmen 76 an der Studie teil.


Seit 2003 unterhält die Heinrich-Böll-Stiftung ein Büro in Kabul, das versucht, durch Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen und Parlamentsangehörigen das Parlament, die Zivilgesellschaft und die politische Teilhabe von Frauen zu stärken und arbeitet zu Friedens- und Sicherheits- und ökologischen Fragen.


Auf der Veranstaltung wird die Studie vorgestellt und diskutiert mit:


Dr. Andrea Fleschenberg, Universität Marburg (Autorin der Studie),

Dr. Bente Scheller, Büroleiterin, Heinrich-Böll-Stiftung, Kabul


Zur Einführung zeigen wir Ausschnitte aus dem Film “25 Darsad” (25 Prozent) von Diana Saqeb.


Veranstaltungsort und -zeit:

Freitag, 10. September 2010,

19.00 Uhr


Stadthaus (Marktplatz 2, Kleiner Saal)

Halle (Saale)

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