Jüdische Wissenschaftler und nationalsozialistische Wissenschaftspolitik in Halle

Mit Andrej Stephan (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Nach 1933 wurden 48 nach den Vorstellungen der nationalsozialistischen Machthaber „nicht-arische“ Hochschullehrer aus dem Dienst der Universität Halle-Wittenberg entfernt. Der Vortrag skizziert den Ablauf dieser „Säuberungen“ und benennt die dafür zuständigen Protagonisten. Außerdem berichtet er vom weiteren Schicksal der Verfolgten und geht auf die Folgen für den Wissenschaftsbetrieb an der Martin-Luther-Universität ein.

Andrej Stephan M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Zeitgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Reihe “Wissenschaft und Hochschule im Nationalsozialismus“.

Veranstaltungsort und -zeit:

Mittwoch, 2. Juni 2010
18.00 Uhr

Uniplatz, Melanchthonianum (Hörsaal XXI)
Halle (Saale)

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