200 Jahre auf der Suche nach einer eigenen Identität

Lateinamerika zwischen Neoliberalismus, Autonomie und bolivarianischer Revolution

2010/11 finden in ganz Mittel- und Südamerika die offiziellen Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit von der spanischen Krone statt. Wie ist es aber tatsächlich um die ökonomische, politische und kulturelle Autonomie dieser Staaten bestellt? Wie viel Eigenständigkeit ist unter den Bedingungen einer immer stärker werdenden globalen wirtschaftlichen Verflechtung noch möglich und welche Rolle spielt dabei die Idee eines “Sozialismus des 21. Jahrhunderts”?

Diesen Fragen stellen sich:

  • Prof. Felipe Andres Hernandez Penton (Wirtschaftswissenschaftler aus Kuba),
  • Dr. Germán Muruchi Poma (Wirtschaftswissenschaftler aus Bolivien und Autor einer Biographie über Evo Morales) und
  • Dr. Francisco Amaya (Mediziner und ehemaliges Mitglied der sandinistischen Regierungspartei Nikaraguas).
  • Moderation: Maria Mattes.

Eine gemeinsam Veranstaltung von Sociedad Iberoamericana Halle e.V., Solidaridad e.V. und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt.

Veranstaltungsort und –zeit:

Donnerstag, 3. Juni 2010
20.00 Uhr

Riff-Club (Große Ulrichstraße 51)
Halle (Saale)

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