Zu wenig und zu spät?

Der deutsche Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Die Aktionen der Weißen Rose waren nur ein kleiner Teil des Widerstandes gegen die Nationalsozialisten. Gegen die rassistische und unmenschliche Politik der Nazis setzten sich verschiedene Institutionen, Gruppen aber auch einzelne Menschen zur Wehr. In seinem Vortrag spannt Dr. Ekkehard Klausa einen Bogen vom frühen und breiten Widerstand der Kommunisten bis zum späten Widerstand der Konservativen. Aber auch der Widerstand der sogenannten kleinen Leute, die allein in Berlin über 7000 Juden vor den Nazis versteckten, wird nicht unerwähnt bleiben.

Dr. jur. Ekkehard Klausa, geb. 1941, ist Privatdozent für Soziologie an der Freien Universität Berlin und ehrenamtlich tätig in der Forschungsstelle Widerstandsgeschichte der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Bis zu seinem Ruhestand war er Gedenkstättenreferent des Berliner Senats und außerdem zwei Jahre als Redenschreiber des Regierenden Bürgermeisters Richard von Weizsäcker tätig.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung “Die Weiße Rose”.

Veranstaltungsort und -zeit:

Dienstag, 11. Mai 2010
20.00 Uhr

Gedenkstätte ROTER OCHSE (Am Kirchtor 20 b)
Halle (Saale)

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