Internet

InternetDemokratie lebt durch Menschen, muss sich aber Formen und Institutionen suchen. Das Internet ist dabei ein besonders dynamischer und umstrittener Ort. Es ermöglicht einen nicht hierarchischen Zugang zu Informationen und zur Verbreitung und Diskussion von Meinungen. Es spiegelt aber auch die Unübersichtlichkeit und Fragmentierung der globalisierten Gesellschaft überdeutlich. Gleichzeitig bemühen sich Parteien und politische Einrichtungen (und Stiftungen) um eine Erweiterung ihrer Arbeitsformen in das Internet – mehr oder weniger geschickt und erfolgreich. Ist das elektronische Netz ein Ort der Meinungsbildung und der Willensbekundung? Wen schließt das Internet ein oder aus? Macht das Internet schlauer oder banalisiert es demokratische Prozesse zu sehr? Ist das Internet Plattform politischer Aktion oder Manipulation? Ist es überhaupt beeinflussbar oder komplett autark?

Aus dem Projekt “Demokratie buchstabiert” der Heinrich-Böll-Stiftungen zum Jubiläum der Herbstereignisse 1989.

Kommentar:

Das Internet ist eine politische Macht
von Dr. Alexander Thumfart

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