Europa

EuropaIm Alltag ist Europa längst ein herrlicher Ort des Genusses und der Freiheit, ein Raum des Austausches, des gemeinsamen Lernens, Liebens und Wirtschaftens.

In der politischen Sphäre scheint es ein anderes Europa zu geben: unerklärlich, undurchschaubar, unbeeinflussbar. Wie ein dunkler Schatten schwebt es bedrohlich über den Parlamenten in den Ländern und Kommunen. Wer oder was produziert dieses Bild? Wird Europa als Popanz von feigen Politikerinnen und Politikern missbraucht, die auf andere zeigen, wenn sie sich für ihre Entscheidungen nicht verantworten wollen oder keine Entscheidungen treffen wollen?

Ist eine Union in dieser Größe transparent und demokratisch zu gestalten? Haben wir ausreichend gemeinsame Interessen, um die politische Union auch nach dem Fall des Eisernen Vorhangs weiter zu entwickeln?

Der Zauber Europas entsteht durch die Kombination aus unseren Fähigkeiten und Eigenheiten in Europa, aus der Nutzung der vielen Möglichkeiten des Austausches. Auch wenn der Lissabonvertrag offiziell keine Hymne und keine Fahne für Europa enthält, sind die gelben Sterne auf blauem Grund und Beethovens Ode an die Freude längst lebendige Symbole der Union geworden.

Wie entwickeln wir aus den europäischen Programmen, Fonds und Institutionen ein lebendiges, demokratisches Europa?

Aus dem Projekt “Demokratie buchstabiert” der Heinrich-Böll-Stiftungen zum Jubiläum der Herbstereignisse 1989.

Kommentare:

Demokratie und Europa
von Prof. Dr. Timm Beichelt

E wie Europa
von Wolfgang Berg

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