Klima in der Krise?

Der Klimakonferenz in Kopenhagen droht das Scheitern

Vom 7. bis zum 18. Dezember treffen sich die Mitgliedsländer der UN-Klimakonvention zu ihrer abschließenden Beratung in Kopenhagen. Dabei wird es um nicht weniger als die Zukunft einer international abgestimmten Strategie gegen den Klimawandel gehen. Ziel der Konferenz ist es, eine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll zu finden, in dem verbindliche Maßnahmen zur Verringerung der Emission klimaschädlicher Treibhausgase festgehalten sind. Gelingt dies nicht, wird es auf lange Sicht kein international verbindliches Regelwerk zum Schutz des Weltklimas geben.

Zusätzlich sorgt die Wirtschafts- und Finanzkrise für erheblichen Druck, Fragen des Klimaschutzes als im Moment zweitrangig zu betrachten. Das Minimalziel, die Erwärmung auf global 2 Grad Celsius zu begrenzen ist damit in Gefahr. Die negativen Auswirkungen für unsere Lebensbedingungen auf diesem Planeten werden sich verstärken. Allein die Kompensation des Anstiegs des Meeresspiegels wird enorme Kosten verursachen.

Gudrun Bennecke, Referentin für Internationale Klima- und Energiepolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung, wirft in ihrem Vortrag einen kurzen Blick auf den Weg nach Kopenhagen, die zu klärenden Probleme und erwartbaren Ergebnisse der Klimakonferenz in Kopenhagen und stellt sich anschließend den Fragen der TeilnehmerInnen.

Veranstaltungsort und -zeit:

Mittwoch, 25. November 2009
19.00 Uhr

Rathaus (Raum 228, Zerbster Straße 4)
Dessau-Roßlau

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