Den Tätern auf der Spur

„Aus einem deutschen Leben“
(D, 1977, Regie: Theodor Kotulla)

1977 verfilmte Theodor Kotulla das Leben von Rudolf Höß, dem ehemaligen Kommandanten des Konzentrationslagers Auschwitz. In 14 Episoden wird das Leben von Höß dargestellt. Das Drehbuch zum Film stützt sich auf einen Roman von Robert Merle, der sich in seinem Buch wiederum auf Verhörprotokolle und persönliche Notizen von Rudolf Höß stützte.

„Was ich glaube, ist unwesentlich. Ich habe nur gehorcht.“ So rechtfertigte Höß während seiner Verhaftung seine Gräueltaten.

Prof. Dr. Rolf Pohl, Sozialpsychologe von der Leibniz-Universität Hannover, beschäftigte sich in seinen Forschungsarbeiten intensiv mit der Psyche von NS-Tätern. So wirft er in seinem Einführungsvortrag einen Blick auf Menschen zwischen Normalität und Pathologie.

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe “Nationalsozialismus im Film” in Kooperation mit dem LUX.Kino am Zoo und der “Hallianz für Vielfalt“.

Veranstaltungsort und -zeit:

12. Oktober 2009
20.00 Uhr

LUX.Kino am Zoo, Seebener Straße 172
Halle (Saale)

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