Schülerprojekte der Bildungsreisen nach Auschwitz

Fotodokumentation der Bildungsreise nach Auschwitz 2009
von Felicitas Mügge

Ersatztext bei Fehlern.


Vorher –

Du hast einmal gesagt
Ich hätte schwache Nerven,
Du hast versucht
Mich abzuhalten.

Doch jetzt,

Schickst du mich
An einen so viel
Schrecklicheren Ort,
Damit ich
Das Nachher kennenlerne.

Christin Kowaleswki

– Enttäuscht –

Ich verstehe euch nicht.
Ihr macht Bilder
unter Türen des Todes.
Ihr kauft Souvenirs,
als sei es ein Erlebnispark,
Wisst ihr denn gar nichts?

Und ich schreie.
Ihr könnt mich nicht hören,
aber mein Innerstes weint
und schreit, weil es schmerzt
und eure Ignoranz nicht versteht.

Nicht verstehen will.
Habt ihr vergessen wo ihr seid?
Seid ihr wirklich so blind?

Christin Kowaleswki

– Nachher –

Ich trete ein
du fragst:
„Wie war`s?“
Doch ich
bin nicht sicher
ob ich dir darauf
eine Antwort geben kann.

Denn die Antwort
kann nicht „gut“
noch „schrecklich“
sein, weil ich
gerade erst
begonnen habe
zu verstehen.

Christin Kowaleswki


– Gedanken eines Lagerhäftlings –

Ich bin nur eine Nummer.
Woher ich komme ist egal.
Wohin ich gehe, weiß ich nicht.
Ich bin ein Nichts in einer großen Menge
– Oft so einsam und doch nicht allein.
Jeder Tag ein Kampf ums Überleben.
An Rettung glaubt nur der,
der noch zu hoffen vermag.

Laura Jurk

Wir sind alle gleich.
Doch, nur vor Gott allein?
Sollten wir uns nicht die Hände geben
und friedlich beieinander sein?
Danach sollte man wohl streben.

Leider zählts nur in Gedanken,
viele halten sie geheim.
So gerät der Frieden ins Schwanken.
Gleich sind wir nur vor Gott allein.

Laura Jurk


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