Juden in der DDR – ein Gespräch mit Vera Feldmann

Zeitzeuginnen-Gespräch

Abseits der Berichterstattung in den Medien, des problematischen Umgangs mit jüdischen Friedhöfen und Gedenkstätten sowie den Erschwernissen des jüdischen Gemeindelebens waren es doch Einzelpersonen, die direkt unter den Auswirkungen antisemitischen Gedankenguts in der DDR zu leiden hatten.

Im zweiten Zeitzeuginnengespräch des Rahmenprogramms wird die Kabarettistin und Schauspielerin Vera Feldmann ihre eigene Geschichte erzählen. Eine Geschichte vom Alltag eines Kindes und ihrer Familie, in der Furcht und Scham vor dem eigenen Jüdischsein tiefe Risse hinterließen: Ihre Familie verschwieg ihr, dass sie jüdische Wurzeln hat – bis sie durch selbst erlebte Diskriminierungen davon erfuhr.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Das hat’s bei uns nicht gegeben“ zum Antisemitismus in der DDR.

Veranstaltungsort und -zeit:

18. August 2009
19.00 Uhr

Stadtmuseum, Christian-Wolff-Haus (Gr. Märkerstraße 10)
Halle (Saale)

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