Verboten, verschwiegen, verschwunden

Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt zur NS-Zeit

vergessene_autorenDas gleichnamige Buch von Birgit Herkula (Magdeburg) und Simone Trieder (Halle) zeigt Biografien und Werkauszüge teils unbekannter Autorinnen und Autoren auf, deren Werke in der Zeit des Nationalsozialismus vernichtet wurden, die Berufsverbot erhielten und nicht mehr veröffentlichen durften, die ins Exil gehen mussten oder umgebracht wurden. Hierzu gehören u.a.:

Heinz Abosch, Walter Bauer, Charlotte Beradt, Bert Brennecke, Günther Dehn, Georg Kaiser, Edlef Köppen, Adam Kuckhoff, Eva Lippold, Hans Lorbeer, Clara Malraux, Emil Reinhard Müller, Gustav Nagel, Ernst Ottwalt, Werner Reinowski, Trude Richter, Nomi Rubel, Oskar Schönberg, Werner Steinberg, Ernst Thape, Ludwig Turek, Walther Victor, Erich Weinert, Otto Bernhard Wendler, Alfred Wolfenstein.

Eine Auswahl der Biografien und Werkauszüge stellen die Autorinnen in Wort und Bild vor.

Musikalische Begleitung: Streichquartett, bestehend aus Schülerinnen und Schülern des Musikzweiges des Landesgymnasiums Latina August Hermann Francke in Halle.

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung “Justiz im Nationalsozialismus: Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes” und wird gefördert durch die Hallianz für Vielfalt aus Mitteln des BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms “VIELFALT TUT GUT” Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.

Veranstaltungsort und -zeit:

02. April 2009
19.30 Uhr

Stadtmuseum Halle (Christian-Wolf-Haus, Gr. Märkerstraße 10)
Halle (Saale)

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