Die Schuld, eine Frau zu sein

Eine Frau kämpft für ihre Rechte

schuldIm Rahmen des Filmfestivals “ueber Macht” zeigt die Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der amnesty-international-Hochschulgruppe Halle den Film “Die Schuld, eine Frau zu sein” (Pakistan/USA 2006). Es ist die bewegende Geschichte einer jungen Pakistanerin, die von mehreren Männern misshandelt wurde und nun für die Rechte der Frauen in ihrem Heimatland kämpft. Die Geschichte ihrer Selbstbefreiung ging um die Welt.

Als Wiedergutmachung für ein angebliches Vergehen ihres Bruders wird die Pakistanerin Mukhtar Mai von den Männern eines Nachbarclans vergewaltigt – die Strafe eines archaischen Machtsystems. Doch die junge Frau weigert sich, die ihr zugedachte Rolle zu akzeptieren und sich aus Scham selbst zu töten, wie es üblich ist. Mit Hartnäckigkeit und gegen viele Widerstände bringt sie die Täter vor Gericht. Mit der Entschädigungszahlung baut sie in ihrem Heimatdorf die erste Schule für Mädchen und junge Frauen auf.

Im Anschluss laden wir zu einem Filmgespräch mit Prof. Dr. Godula Kosack von TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V.

Veranstaltungsort und -zeit:

01. April 2009
19.00 Uhr

Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6
Halle (Saale)

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