3 Monate Ramallah: Meine Arbeit (01. Februar)

hbs-ramallahIn dem Büro der Heinrich-Böll-Stiftung wurde ich vom ersten Tag an herzlich empfangen. Mein eigener Schreibtisch stand bereit, nötige Unterlagen, mit denen ich mich in die Arbeit einlesen konnte, lagen darauf.

Das Team der HBS in Ramallah

Das Team der HBS in Ramallah

Mit dem Team wurde ich schnell warm: Ein Chef, der gerade zwei Tage vor mir angefangen hat, aber über reichhaltige Erfahrungen in der Region verfügt und mit mir den Vornamen teilt, zwei Projektkoordinatorinnen, eine Projektbearbeiterin für ein bestimmtes Projekt, eine Frau für’s Büromanagement und eine für das „Accounting“, also alles was mit Rechnungen zu tun hat. Ja und ich. Für die Statistik sind wir somit sechs Frauen und zwei Männer – drei Deutsche und fünf „Einheimische“ – acht nette und null unfreundliche. 😉

Nachdem ich mich am ersten Tag eingearbeitet habe stand am zweiten Tag die Evaluation der Projekte des vergangenen Jahres an: Eine großartige Gelegenheit für mich, die Arbeit des Büros kennen zu lernen!

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Das Büro der HBS in Ramallah

In den folgenden Tagen habe ich an der Vorbereitung einer Bildungsreise verschiedener Persönlichkeiten aus Deutschland hierher gearbeitet. In der kommenden Woche wollen wir beraten, welches eigene „Projekt“ ich in den nächsten Wochen und Monaten primär bearbeiten soll. Es ist großartig da mitreden zu können, aber auch nicht leicht sich ein Arbeitsfeld für mehrere Monate zu suchen, wenn man doch selbst alles hier erst so ganz langsam versteht.


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Joachim Langner macht ein dreimonatiges Praktikum im Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah. Regelmäßig berichtet er in einem Blog über die Lage vor Ort und seine Arbeit.

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