3 Monate Ramallah

Berichte aus dem Büro Arabischer Naher Osten (Ramallah, Palästina) der Heinrich-Böll-Stiftung

Unser Stipendiat Joachim Langner, Student der Islamwissenschaften, Politik und Ethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, befindet sich seit Ende Januar in Ramallah. Er macht dort ein dreimonatiges Praktikum im Auslandsbüro Arabischer Naher Osten der Heinrich-Böll-Stiftung.

Nachdem die Projekte der Heinrich-Böll-Stiftung im Nahen Osten jahrelang von Deutschland aus betreut und gesteuert worden waren, wurde schließlich 1999 ein Regionalbüro in Ramallah eröffnet.

boell_logo_ramallahDie räumliche Nähe zu den Projektpartnern ermöglicht kontinuierliche Kontakte und eine enge partnerschaftliche Kooperation. Gerade in dieser konfliktreichen Region werden Präsenz und Arbeit der Stiftung als ein Stück kritischer Solidarität wahrgenommen. Die Präsenz „vor Ort“ erweist sich auch als hilfreich in der Auseinandersetzung mit den politischen Entwicklungen in den arabischen Ländern – vor allem der palästinensischen Gesellschaft – und mit dem nahöstlichen Friedensprozess.

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Büro Ramallah

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der partnerschaftlichen Entwicklung von Projekten, der Betreuung der Partnerorganisationen bei der Durchführung und finanziellen Abwicklung der Programme und Projekte sowie der Unterstützung der Vernetzung zivilgesellschaftlicher Kräfte in der Region untereinander und mit Europa. Wir verstehen unsere Arbeit auch als bescheidenen Beitrag zur friedlichen Annäherung der Konfliktparteien in der palästinensisch-israelischen Auseinandersetzung, indem wir die Friedens- und Dialogbereitschaft stärken.

Mehr zur Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung in der Region Arabischer Naher Osten erfahren Sie hier.

Joachim Langner beschreibt in seinem Blog seine Eindrücke aus dem Westjordanland und berichtet über die Arbeit der Stiftung mitten im Krisengebiet.

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