Zivilcourage im “Dritten Reich”

“Nicht alle waren Mörder” (D 2006)

März 1943: Die Jüdin Anna Degen flieht mit ihrem elfjährigem Sohn Michael vor der Deportation durch die Nazis in den Untergrund Berlins. Es folgen zwei Jahre voller Angst vor Entdeckung, Unmenschlichkeit und Verrat. Was die Beiden jedoch davor bewahrt, sind Vertrauen in Fremde, in Solidarität und der unbändige Überlebenswille, den die Mutter aus der Liebe zu ihrem Sohn schöpft.

“Nicht alle waren Mörder” basiert auf der Biographie des Schauspielers Michael Degen. Die spannend und emotional erzählte Geschichte konfrontiert mit der Frage, wie man sich selbst in dieser Situation verhalten hätte. Der Film wurde 2007 mit dem Adolf-Grimme-Publikumspreis ausgezeichnet. Mehr Informationen zum Film: www.swr.de

Im Anschluss Filmgespräch mit Prof. Dr. Patrick Wagner (Professur für Zeitgeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle).

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe “Nationalsozialismus im Film” in Kooperation mit dem LUX.Kino am Zoo und der “Hallianz für Vielfalt“.

Veranstaltungsort und -zeit:

08. Dezember 2008
20.00 Uhr

Lux.Kino am Zoo (Seebener Str. 172)
Halle (Saale)

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