Rechtsextreme Öffentlichkeitsstrategien

Rechtsextreme Akteure treten auf verschiedenen Ebenen in unserer Region auf und handeln dabei nicht nur wahllos und impulsiv, sondern nach bestimmten Strategien. Taktisch nutzen sie dazu traditionelle Aktionsformen wie Demonstrationen und Mahnwachen, aber auch neuere Inszenierungsstrategien wie Straßentheater. Indem sie tagesaktuelle Ereignisse aufgreifen und lokale sowie regionale Bezüge nutzen (wie zuletzt die Instrumentalisierung der in Leipzig ermordeten Michelle), versuchen sie die Anschlussfähigkeit für breite Bevölkerungsschichten herzustellen. Mit welchen Strategien verfolgen die Rechtsextremen dieses Ziel? Welche Möglichkeiten existieren, den öffentlichen Raum nicht den Nazis zu überlassen und die breite Bevölkerung zu sensibilisieren?

Anne Mehrer (Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus) und Torsten Hahnel (Arbeitsstelle Rechtsextremismus) von Miteinander e.V. werden eine Übersicht über rechtsextreme Öffentlichkeitsstrategien geben und anschließend für einen Austausch mit dem Publikum zur Verfügung stehen.

Veranstaltungsort und -zeit:

15. Oktober 2008
20.00 Uhr

Thalia-Theater, Puschkinhaus (Kardinal-Albrecht-Str. 6)
Halle (Saale)


Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.

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