Wehrdienstverweigerung in der Wehrmacht

“Der Fall Jägerstätter” (AUT/D 1971)

“Der Fall Jägerstätter” ist die authentische Geschichte eines einfachen Mannes, der es aus Gewissensgründen ablehnte, einer Wehrmacht zu dienen, die einen verwerflichen Krieg führte. Im Jahre 1943 wurde der aus Oberösterreich stammende Bauer und dreifache Vater Franz Jägerstätter durch das Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und in einem Wehrmachtsgefängnis in Brandenburg enthauptet. Der Katholik Jägerstätter verweigert den Wehrdienst mit der Begründung, dass er als Christ einem ungerechten Regime nicht dienen und an einem verbrecherischen Krieg nicht teilnehmen dürfe. Mit dieser Entscheidung stand er allein: Gegen seine Familie, gegen sein Dorf, gegen seine Kirche. Er folgte seinem Gewissen und nahm den Tod auf sich. Mehr Informationen zu Franz Jägerstätter auf: www.dioezese-linz.at

Michael Viebig wirft zur Einführung in die Thematik einen Blick auf das Schicksal von Wehrdienstverweigerern vor Gerichten der Wehrmacht und beantwortet im Anschluss zusammen mit Lars Skowronski (beide Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle) Fragen aus dem Publikum.

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe “Nationalsozialismus im Film” in Kooperation mit der Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale), dem LUX.Kino am Zoo und der “Hallianz für Vielfalt“.

Veranstaltungsort und -zeit:

23. Juni 2008
20.00 Uhr

LUX.Kino am Zoo (Seebener Straße 172)
Halle (Saale)

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