Das Verhör

“Ein Überwachungsstaat unter dem Deckmantel der Demokratie, Zeitpunkt unbekannt. Der Arbeiter Johann Schönberger wacht in der Zentrale des Sicherheitsministeriums auf, angeklagt eines Verbrechens, an das er sich nicht erinnern kann. Das methodische Verhör durch den korrekt gekleideten Mann am anderen Ende des Tisches führt ihn schließlich zurück zu einem Ereignis, das seine ganze bisherige Welt in Frage stellt. An der Entscheidung, die er nun treffen muss, hängt nicht nur seine Integrität, sondern auch sein Leben. Kann Johann den scheinbar emotionslosen Staatsdiener vom Wert menschlicher Gefühle überzeugen, bevor dieser sein Schicksal besiegelt?”

Was bedeutet für uns Bürger Demokratie? Was ist sie uns wert? Würden wir sie für mehr Sicherheit einschränken oder gar ganz aufgeben? Darf sich ein Staat, der sich seinen Bürgern gegenüber sehr autoritär verhält und ihnen äußersten Gehorsam abverlangt noch demokratisch nennen? Wie viel individuelle Freiheit gewähren wir uns selbst und den anderen? Mit diesen Fragen setzt sich Rafael Kühns Film “Das Verhör” auseinander. Angesichts aktueller politischer Entwicklungen hin zu immer mehr Überwachung fordert der Film auf, Stellung zu beziehen und sich in die Debatte einzubringen.

Im Anschluss Filmgespräch mit dem Hauptdarsteller Manfred Möck.

In Zusammenarbeit mit

Mehr zum Film (D 2006): dasverhoer.de

Außerdem: Ministerium für Friedenserziehung — Frieden – Gleichheit – Demokratie

Veranstaltungsort und -zeit:

09. Juni 2008
20.15 Uhr

LUX.Kino am Zoo (Seebener Straße 172)
Halle (Saale)

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