Bleibt die Lehre auf der Strecke?

Eine Bilanz nach den Bachelor/Master-Studienreformen

Mit der italienischen Stadt Bologna verbinden Hochschulangehörige nicht nur ein leckeres Nudelgericht, sondern auch eine einschneidende Reform im deutschen Bildungssystem. Der sogenannte Bologna-Prozess soll für mehr Vergleichbarkeit im europäischen Hochschulsystem sorgen. Wichtigstes Kernelement ist die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen.

Seit der Umstellung hat die Zahl der StudienabbrecherInnen zugenommen, ein immenses Lernpensum macht es vielen Studierenden schwer, ihr Studium zu beenden. Welche Auswirkungen hat die Reform auf die Lehre? Passen geltende Personalschlüssel und Lehrpläne noch zusammen? Hat sich das inhaltliche Angebot verändert? Wird wieder mehr “gepaukt” als diskutiert?

Ein Podiumsgespräch mit:

  • Dr. Andreas Poltermann (Referent für Bildung der Heinrich-Böll-Stiftung),
  • Prof. Dr. Gudrun Goes (Mitglied der Kommission für Studium und Lehre der Otto-von-Guericke-Universität)
  • Stephan Bischoff (Student European Studies)
  • Sören Herbst (Grüne Hochschulgruppe Magdeburg, Moderation)

Veranstaltungsort und -zeit:

24. Juni 2008
19.30 Uhr

Gebäude 40B, Raum 427 (Fakultät GSE – Zschokkestr. 32)
Magdeburg

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