Das Lernen neu lernen

Bildung im Übergang von der Arbeits- zur Wissensgesellschaft

Lebenslang Lernen ist der Imperativ einer sich ständig im Wandel befindlichen Gesellschaft. Das Konzept durchbricht die Muster der traditionellen Bildung. Statt allein auf Wissen und Fähigkeiten zu zielen, werden zunehmend Kompetenzerwerb und -erfassung in den Fokus der Bildungspolitik gerückt, damit könnten in Zukunft auch informelle Lernprozesse, jenseits von Schule, Aus- und Weiterbildung, besser erfasst werden. Welche Anforderungen stellt lebenslanges Lernen an jede Einzelne und an unser Bildungssystem? Wie verschaffen wir allen Menschen einen kontinuierlichen und biografiegerechten Zugang zu Bildung? Welcher Bildungskanon gewährleistet nicht nur eine für das Arbeitsleben ausreichende Qualifizierung, sondern auch lebenslange kulturelle Teilhabe?

Vortrag und Disskusion mit Peter Alheit.

Peter AlheitProf. Dr. Dr. Alheit, geb. 1946, ist seit 1998 Professor für Allgemeine Pädagogik am Pädagogischen Seminar der Universität Göttingen mit Schwerpunkt auf außerschulische Pädagogik. Neben Theologie und Philosophie hat er Soziologie studiert und 1977 zur gesellschaftlichen Konstitution sozialer Wissensbestände promoviert. Er ist Mitinitiator des Interuniversitären Netzwerkes Biographie- und Lebensweltforschung.

Bildung, so Alheit, “soll dem Individuum die Möglichkeit geben, seine persönlichen Entfaltungschancen zu finden, und zwar über die gesamte Lebensspanne hinweg.”

Eine Veranstaltung gemeinsam mit dem Thalia-Theater Halle im Rahmen der Reihe “An die Arbeit!“.

Veranstaltungsort und -zeit:

08. April 2008
19.00 Uhr

Puschkinhaus (Kardinal-Albrecht-Str. 6)
Halle (Saale)

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