An die Arbeit!

Die Zeit der Stechuhren, Ärmelschoner und lebenslangen Anstellung ist vorbei. Stattdessen erwarten uns befristete Jobs, Selbstständigkeit, Projektarbeit, ständiges Dazulernen und eben auch Phasen der Erwerbslosigkeit.

Die Krise der Arbeitsgesellschaft zwingt uns, Dinge auf andere Weise zu betrachten als bisher. Welche Rolle spielt die Arbeit überhaupt in unserem Leben und wieso? Welche Anforderungen stellt das künftige Berufsleben an uns und welche Ansprüche haben wir selbst an die Arbeit? Wie eigenverantwortlich und flexibel wollen wir arbeiten, wie viel Unsicherheit vertragen wir? Was, außer Erwerbsarbeit, kann unser Leben bereichern, kann sinnstiftend und für die Gesellschaft von Nutzen sein?

Gemeinsam mit dem Thalia Theater Halle veranstalten wir mit “An die Arbeit!” im März und April 2008 eine Reihe von Vorträgen zur Zukunft der Arbeit. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe mit der Vorführung der 11 Filme des Kurzfilmwettbewerbs “Mach doch was du willst” am 26. Februar 2008 im Puschkino. Für die in den darauffolgenden Wochen stattfindenden Veranstaltungen wurden hochinteressante Gäste geladen, um die unterschiedlichen Aspekte des Wandels der Arbeitsgesellschaft zu diskutieren.

“An die Arbeit!” bietet Schulklassen und Jugendgruppen jeweils vor und nach den Veranstaltungen Workshops an, um mit Texten, Filmen und Diskussionen auf das Thema einzustimmen. Mehr dazu hier: Workshops

Das Programm:

Dienstag, 26. Februar 2008/ 19.00/ Filmabend:
Mach doch, was du willst

11 Kurzfilme zur Zukunft der Arbeit

Dienstag, 11. März 2008/ 19.00/ Prof. Wolfgang Engler:
Should I stay or should I go?

Lebensgestaltung jenseits von Lohnarbeit

Dienstag, 25. März 2008/ 19.00/ Dirk Jacobi:
Welfare without work?

Zur Zukunft des Sozialstaates

Dienstag, 08. April 2008/19.00/ Prof. Peter Alheit:
Das Lernen neu lernen

Bildung im Übergang von der Arbeits- zur Lerngesellschaft

Dienstag, 22. April 2008/ 19.00/ Sascha Lobo:
Paul hat eine Neue.

Arbeit jenseits von Festanstellung

Der Eintritt ist für alle Vorträge frei, die Kinovorstellung kostet 3,50 €.

An die Arbeit!

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