Juden in Halle

Ein Dokumentarfilm von Marlies und Andreas Splett, produziert vom Verein Zeit-Geschichte(n) Halle und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit Unterstützung des Landesverwaltungsamts Sachsen-Anhalt, 2007. Der Film „Juden in Halle“ gibt anhand von Archivmaterial und Interviews einen Überblick über die fast 1000jährige Geschichte jüdischen Lebens in Halle. Prof. Max Schwab und Josef Kahlberg gehören zu den Wenigen, die der mörderischen Verfolgung der Nationalsozialisten entgingen. Sie berichten in dem Film über die Vertreibung und Vernichtung hallescher Juden, aber auch von der Hilfsbereitschaft einzelner Hallenser. Gudrun Goesecke verhinderte in der DDR die Vernichtung des Archivs der Jüdischen Gemeinde und unterstützt heute die Recherchen zu den Stolpersteinen für Halle.

Das angekündigte Zeitzeugengespräch im Anschluss an den Film muss wegen Krankheit leider entfallen.

Veranstaltungsort und -zeit:

15. Januar 2008 19.00 Uhr

LUX.Kino am Zoo (Seebener Straße 172, Hintereingang Zoo)
Halle (Saale)

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