Verbrannt und verboten

Eine Veranstaltung zu Bücherverbrennungen in Halle

Am 12. Mai 1933 wurden auf dem halleschen Universitätsplatz im Beisein der Universitätsleitung und zahlreicher Studierender die Bücher „undeutscher“ AutorInnen verbrannt. Die brennenden Scheiterhaufen im Zentrum der Stadt waren Teil einer von den Nationalsozialisten in ganz Deutschland initiierten Kampagne gegen jüdische, marxistische und pazifistische SchriftstellerInnen.

Die Veranstaltung wirft einen Blick auf das damalige Geschehen und stellt einige unbekanntere Autoren vor, deren Werke im Zuge der Bücherverbrennung vernichtet wurden. Simone Trieder vom Verband deutscher Schriftsteller in ver.di trägt einige Texte vor und beleuchtet das Ereignis auf regionaler Ebene genauer, nachdem in einem kurzen Film die Ereignisse auf dem halleschen Universitätsplatz gezeigt wurden.

Eine Veranstaltung im Rahmen der „Hallianz für Vielfalt„.

Veranstaltungszeit und -ort:

8. November 2007
19.00 Uhr

Hörsaal XVI im Melanchthonianum (Universitätsplatz 11)
Halle (Saale)

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