Bildungsreise nach Finnland

Frauenförderung, Geschlechterdemokratie und Gender Mainstreaming in Finnland

Im Europäischen Jahr der Chancengleichheit 2007 wollen sich Multiplikatorinnen von Frauenpolitik und Gender -Mainstreaming über den Stand der Gleichstellung und den Umgang mit Gender Mainstreaming (GM) in Finnland
informieren.

Ziel der Studienreise ist es, den Weg zum Erfolg in den unterschiedlichsten Bereichen vor Ort zu analysieren und nach Möglichkeiten zu suchen, wie dies für die Bundesrepublik Deutschland und Sachsen-Anhalt übertragbar ist. Aus den historischen Entwicklungen der finnischen Gesellschaft sind interessante Konstrukte für Bildung und Chancengleichheit entstanden, welche heute im Europäischen Konsens Maßstäbe setzen, dabei vor allem in der Wirtschafts-, Sozial- , Bildungs- und Frauen – und Gleichstellungspolitik.

In der Bundesrepublik Deutschland ist Angela Merkel die erste Frau, die das Amt der Bundeskanzlerin bekleidet und damit einen beachtlichen politischen Einfluss in der deutschen Politik ausübt. Wie nehmen Frauen in der finnischen Exekutive und Legislative Einfluss auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen ? Wie sind sie in den Gremien vertreten und welche politischen Kräfte, mit welchen Formen, Projekten und Initiativen fördern die finnische Frauenpolitik?

Ist der Föderalismus im Bildungswesen in Deutschland eine gute Voraussetzung, um für Mädchen (und Jungen) eine effektive Bildung von Beginn an zu gewährleisten? Gender Mainstreaming, das Prinzip für Chancengleichheit in Europa, sichert mehr Verständnis für ein gemeinschaftliches Vorankommen von Frauen und Männern in der Gesellschaft. Wie wird dies in Finnland realisiert und welche Grundlagen wurden geschaffen, um die hancengleichheit und Geschlechterdemokratie zu entwickeln?

Eine Bildungsreise in Kooperation mit dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt.

Veranstaltungsort und -zeit:

15. bis 19. Oktober 2007
Helsinki/Finnland

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